Wie läuft alles ab?
Das ausgewählte Kind meldet brieflich oder via Internet, was benötigt wird, in Form eines Budgets für drei Monate, beispielsweise Schulgeld, Essen und Trinken oder Schuhe und Kleider. Der entsprechende Geldbedarf wird in EURO ermittelt und auf das Familienkonto in Kampala überwiesen. Dort wird durch das bevollmächtigte Kind Geld nach Bedarf abgehoben, zum Tageskurs gewechselt und gemäss Budget unter den Geschwistern verteilt. Somit verfügt jedes Kind über das notwendige eigene Geld.
Dass es zum Streit kommt, ist nach den traumatischen Erlebnissen der Kriegswaisen fast ausgeschlossen. Für sie ist DOHU ein Wunder. Aus bitterer Erfahrung wissen sie zudem: Ohne eine eigene Leistung besteht keine Aussicht auf Hilfe. Natürlich wird die Pflegemutter über die Zahlungen informiert, damit sie die Kinder auch überwachen und gegebenenfalls helfen und beraten kann. Quittungen werden gesammelt und dienen als Bestätigung für DOHU.

Diese geradlinige, simple Organisation funktioniert und hat sich bislang bewährt.

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