Seit bald 20 Jahren herrscht Bürgerkrieg im Norden von Uganda in Ostafrika.
«Es scheint eine Verschwörung des Schweigens zu geben», sagte der stellvertretende UNO-Generalsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Jan Egeland, in New York über die am meisten vernachlässigte humanitäre Krise der Welt (NZZ, 23. 10. 2004).
Einheiten der Lord Resistance Army (LRA) töten wahllos Frauen und Männer in ihren Häusern und Schulkinder werden für Jahre entführt und missbraucht. Nach ihrer Rückkehr sind Eltern und Verwandte meist tot, das Haus verbrannt und das Heimatdorf entvölkert. In Provinz-Städten sammeln sich jede Nacht zehntausende von Jugendlichen, um Schutz vor Überfällen zu suchen. Staatliche Waisenhäuser sind überfüllt und das ugandische Schulwesen in der Regel privat finanziert. Waisenkinder haben deshalb kaum Hoffnung, kaum Chancen für die Zukunft – ausser es kommt Hilfe von aussen. Deshalb braucht es die Stiftung DOHU…
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